Lenovo: Die neue Thinkpad-Serie unter der Lupe

Der für seine ThinkPad-Notebookreihe bekannte Hersteller Lenovo ist auch dann ganz vorne dabei, wenn auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona die schnellsten Motorräder der Welt ihre Runden drehen. Als Technologiepartner des Rennstalls Ducati Corse, dessen Fahrer Danilo Petrucci beim MotoGP-Grand-Prix von Katalonien einen starken dritten und zuvor im italienischen Mugello sogar den ersten Platz erlangen konnte, liegt ihnen viel an höchstmöglicher Performance der roten Maschinen. Unter der heissen spanischen Sonne wurden uns tiefe Einblicke in Funktionsweise und Leistung von MotoGP-Maschinen gewährt und natürlich nahmen sich die Vertreter von Ducati und Lenovo viel Zeit, um uns genau zu erklären, welche Vorteile die Computerhardware bringt.

Der Nano IoT mit zwei seriellen Anschlüssen für den industriellen Gebrauch $('.magnificPopup').magnificPopup({
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}); Lenovo stellt dem Rennstall nämlich mächtige Hardware wie beispielsweise Server zur Verfügung, welche zur Analyse der bei einem Rennen oder Training gewonnenen Daten verwendet werden. Diese werden nicht, wie man es von der Formel 1 kennt, während des Rennens übertragen: Ein Ausgabenlimit, das für alle Ställe gleich hoch ist, sorgt für Fairness und führt dazu, dass nicht missionskritische Features wie eben die Live-Datensynchronisierung weggelassen werden. Die hinterher ausgelesenen Daten müssen also so schnell wie möglich in verlässliche und hilfreiche Statistiken umgewandelt werden, aufgrund derer das Team rennentscheidende Änderungen vornimmt. Dabei können pro Rennen bis zu eindrückliche zehn GB von bis zu 20 Sensoren am Bike zusammenkommen.

Gigi Dall’Igna, seines Zeichens seit 2013 General Manager von Ducati Corse, sowie der Head of Electronic Systems Department Gabriele Conti sind sehr froh über die fruchtbare Zusammenarbeit. Auch die modernen Notebooks, mit welchen Lenovo die Teammitglieder ausgerüstet hat, tragen ihren Teil zum Erfolg bei: «Für uns zählen hauptsächlich drei Dinge: Leistung, Zuverlässigkeit und Gewicht — und das nicht nur beim Bike», so Dall’Igna. Der Chef des italienischen Teams erklärt, dass ein Laptop leicht und schnell sein muss, wenn er den ganzen Tag herumgetragen wird. Ausserdem darf er nicht plötzlich crashen oder einfrieren. Für die Zukunft auf der Rennstrecke überlegen die Techniker, ob man so genannte Augmented Reality (AR) Technologie direkt im Helm verwenden könnte, bei welcher Zusatzinformationen so auf eine transparente Brille projiziert werden, dass sie für den Benutzer Teil seiner visuellen Umgebung sind. Je nach Körperhaltung können Motorradfahrer nicht immer auf die Anzeigen an ihren Maschinen schauen — dieses Problem könnte mit so einer Technologie behoben werden.

Der Nano: Wirklich, wirklich klein $('.magnificPopup').magnificPopup({
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}); Auch Danilo Petrucci, der Starfahrer des Rennstalls, erklärte, warum die Lenovo-Partnerschaft für ihn als erklärten Nicht-Computerinteressierten von grossem Vorteil ist: «Mein Lenovo-Tablet hat einen Stift, mit dem sich das Schreiben auf dem Bildschirm echt anfühlt. Ich schreibe sehr gerne, also bin ich froh darum», sagt der schnelle Mann mit einem Lächeln. «Aber ernsthaft: Unsere Daten sagen uns die Wahrheit und lügen nie. Wenn mein Teammate [Andrea Dovizioso, der zweite Ducati-Fahrer, Anm. d. Red.] mit derselben Maschine schneller war, gibt es keine Ausreden. Die gewonnenen Daten helfen uns aber, herauszufinden, woran das lag. So können wir uns konstant verbessern.»

Lenovo ThinkReality, die AR-Brille des Herstellers $('.magnificPopup').magnificPopup({
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}); Abseits der Rennstrecke durften wir uns von Kevin Beck von Lenovo die neuste Hardware des chinesischen Herstellers zeigen und die Vision Lenovos vorstellen lassen. Kevin stellte sich uns als «Explainer of Things» («Erklärer von Dingen») vor: «Das ist einfach passender und einprägsamer als mein tatsächlicher Jobtitel». Und auch Kevin machte uns sofort klar, dass die zuvor genannten Schlüsselworte greifen: Die neuen ThinkPads X1 Carbon in der siebten und X1 Extreme in der zweiten Generation fielen beim Herumreichen direkt dadurch auf, dass sie äusserst leicht sind — mit gerade mal 1,1 kg Gewicht schlagen die X1 Carbon als 14-Zöller sogar Konkurrenzgeräte mit kleineren Monitoren. Dies ist ihrem Karbonfaser-Gehäuse geschuldet, welches zusätzlich sehr widerstandsfähig und auch schön anzusehen ist. Unter der Verkleidung befindet sich, wie bei den Bikes, topmoderne Leistung: Das Display mit Dolby Vision sieht mit seiner 1440p-Auflösung absolut brillant aus, der i7-Prozessor der achten Generation sorgt für schnelle Rechenprozesse und verschiedenste Anschlüsse — darunter auch ein USB Type C — erlauben die Verwendung vieler externer Geräte. Mit Speicher bis zu 1 TB hat man immer genügend Platz. Das X1 Extreme, der «grosse Bruder», kommt mit noch schnelleren Prozessoren, auf Wunsch auch solche der Serie i9, sowie OLED-Bildschirmen mit 4K-Auflösung daher und besticht mit bis zu doppelt so viel Speicherplatz wie das X1 Carbon. Beide fallen durch hervorragende Verarbeitung und intelligente Details auf: Während die Tastaturen zum Besten gehören, das wir bei Notebooks bisher gesehen respektive gespürt haben, können die Webcams mit einer eingebauten und stabilen Vorrichtung komplett abgedeckt werden. Dennoch werden die Geräte dank eines ausgeklügelten Kühlsystems nie heiss; zusätzlich stellt ein antistatisches System in den Gehäuselüftern sicher, dass nie Staub angezogen wird.

Das Analyse-Herz: Hier werkeln Lenovo-Maschinen für präzise Datenanalysen Quelle: Lenovo $('.magnificPopup').magnificPopup({
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}); Auch Sicherheitsfeatures, um den Bildschirm nicht von der Seite sehen zu können, sind verfügbar. Als «kleinere» Variante gibt es ein neues ThinkPad Yoga, welches runderneuert wurde und nun ein aus einem Stück gefrästes Aluminiumgehäuse besitzt. Es ist für den Durchschnittsanwender konzipiert, bietet eine Auflösung von bis zu 4K, setzt auf moderne i7-Prozessoren, ist 1,1 kg (13 Zoll) oder 1,9 kg (15 Zoll) schwer und läuft ebenfalls mit Windows 10. Wer fest eingerichtete, aber dennoch kleine Geräte benötigt, freut sich über die ThinkCentre Nano und Nano IoT. Diese beiden kleinen Computer bringen dank i3-, i5- oder i7-Prozessoren viel Leistung ohne Kompromisse und wurden nach US-amerikanischen Militärstandards auf ihre Widerstandsfähigkeit getestet. Der Nano IoT wurde speziell für den industriellen Bereich gefertigt und bietet sogar zwei serielle Anschlüsse. Die beiden Nanos sind 500 respektive 750 Gramm (IoT) leicht. Daneben tüfteln Lenovo mit ThinkReality an einer eigenen AR-Brille, welche wir testen durften. In der Demo erklärte uns das HUD beim Anschauen des Notebooks, welche Schritte wir zur Reparatur vollziehen müssten, und projizierte hilfreiche Grafiken direkt in unser Sichtfeld. In der Steuerung war das System noch etwas wackelig, dennoch zeigt es Potenzial.

So dünn wie schnell und elegant: Das Lenovo X1 Carbon 2019 Quelle: Lenovo $('.magnificPopup').magnificPopup({
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}); Das Wochenende zeigte uns, dass Lenovo ein Gespür für die Paarung zwischen Anwendbarkeit und Höchstleistung hat, was die Chinesen zum idealen Partner für Ducati Corse macht. Der Hersteller verhilft einem agilen, modernen Rennstall zu Podestplätzen und bietet mit seiner durchdachten, leistungsfähigen und eleganten Hardware für jeden Anwendertyp das richtige Gerät. Uns haben die Computer und Motorräder äusserst gut gefallen — wir sagen «gràcies» für den spannenden Aufenthalt in Katalonien und drücken Petrucci, Dovizioso sowie dem Rest der Ducati- und Lenovo-Teams die Daumen!

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